i.safe MOBILE startet Produktion in Deutschland: Klares Bekenntnis zu "Made in Germany"

Mit einem Presseevent am Unternehmenssitz in Lauda-Königshofen verkündet i.safe MOBILE offiziell den Start seiner "Made in Germany"-Fertigung. Das Unternehmen, das seit kurzem auch im Weltmarktführer-Index der WirtschaftsWoche gelistet ist, produziert ab sofort ausgewählte Mobilgeräte in Deutschland. Produkte der Smartphone- und Tablet-Serie zur sicheren Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen und für die kritische Infrastruktur werden von der Entwicklung über die Endmontage bis zur abschließenden Qualitätsprüfung in Deutschland gefertigt.
Geopolitik und Kundenforderungen als Treiber
Hinter der Entscheidung steht kein einzelner Auslöser, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen. In immer mehr Ländern und Branchen – von Behörden über den Verteidigungsbereich bis hin zur kritischen Infrastruktur – werden explizit Geräte mit nachweislich europäischer oder deutscher Fertigung gefordert. Cybersicherheit, Datensouveränität und geopolitische Unabhängigkeit rücken in den Vordergrund. Hinzu kommen internationale Zolldiskussionen, die zuletzt etablierte Lieferketten unter Druck gesetzt haben. Schon vor einigen Jahren brachte eine Begegnung mit einer europäischen Ministeriumsdelegation die Sache auf den Punkt: Die Geräte überzeugten technisch vollständig, doch die Antwort lautete: "Wir brauchen Made-in-Germany-Geräte." Dieser Satz hat sich eingebrannt, und er stand am Anfang eines tiefgreifenden Transformationsprozesses.
"Made in Germany ist für uns nicht nur eine Herkunftsangabe. Es ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung für Qualität, Sicherheit und Verantwortung – gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und dem Standort Deutschland", so Martin Haaf, CEO i.safe MOBILE.
Was bedeutet „Made in Germany“ für i.safe MOBILE
Das Qualitätssiegel „Made in Germany" steht für konkrete Anforderungen. Wesentliche, qualitätsbestimmende Leistungen eines Produkts müssen nachweislich in Deutschland erbracht werden. Dazu zählen die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung. All diese Kriterien erfüllt i.safe MOBILE. Einzelne Komponenten wie Chipsets oder Batteriezellen stammen – wie in der gesamten Elektronikindustrie üblich – aus globalen Lieferketten. Entscheidend ist: Die Kontrolle über das fertige Produkt liegt vollständig bei i.safe MOBILE. Mit der Produktion an zwei Standorten – in Deutschland und in Asien – bietet i.safe MOBILE seinen Kunden die Wahl und kann alle Märkte weltweit flexibel bedienen.
Sicherheit als Gesamtkonzept
"Made in Germany" steht bei i.safe MOBILE für ein dreigliedriges Sicherheitskonzept. Auf organisatorischer Ebene deckt das Informationssicherheits-Managementsystem die gesamte Wertschöpfungskette ab. Derzeit wird in Deutschland bereits nach dem internationalen Standard ISO 27001 gearbeitet und die formale Zertifizierung vorbereitet. Auf Ebene der Lieferkette wurden alle relevanten Zulieferer auditiert. Dies ist ein klarer Nachweis für Kunden, die unter der EU-Richtlinie NIS2 zur Cybersicherheit nachweispflichtig sind. Auf Produktebene erfüllen die Geräte bereits heute alle Anforderungen des Cyber Resilience Act, der ab 2027 verbindlich gilt.
Ausblick: Neue Märkte, wachsende Fertigungstiefe
Das Bekenntnis zu "Made in Germany" öffnet i.safe MOBILE Zugang zu neuen Märkten: allen voran die USA, Japan und Indien sowie den wachsenden Bereich der kritischen Infrastruktur weltweit. Das Ziel ist, die Fertigungstiefe am deutschen Standort konsequent auszubauen und weitere Wertschöpfungsketten in Europa zu etablieren. Aktive Gespräche mit Partnern, etwa Batterieherstellern, Verpackungsunternehmen und Spritzgießern aus der Region, laufen bereits.
Mit dem Erweiterungsbau am Stammsitz in Lauda-Königshofen hat i.safe MOBILE zugleich die räumliche Voraussetzung für weiteres Wachstum geschaffen. Das neue Gebäude ist mehr als eine bauliche Erweiterung. Es steht für das klare Bekenntnis zu Standort, Region und dem Anspruch, als Innovationsführer weltweit die Richtung vorzugeben.